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    Wald-Knigge ...

Erweisen Sie der Flora und Fauna gegenüber den nötigen Respekt.

Wanderer und Spaziergänger, dürfen sich grundsätzlich frei auf Wegen im Wald bewegen.

Bei Sperrungen von Wegen oder Waldflächen, z.B. durch Holzfällung,

sollten diese Bereiche aus Sicherheitsgründen gemieden werden.
Auch eingezäunte Forstkulturen und bepflanzte Flächen sollten zum ungestörten
Aufwachsen der nächsten Waldgeneration nicht betreten werden.

Hunde können sich nicht immer gegen Ihre Ur-Instinkte wehren und 
jagen hinter dem Wild her und beim stöbern im Unterholz werden 
Brut- und Nistplätze im Unterholz zerstört.
Halten Sie Ihren Hund möglichst immer an der Leine, damit das Wild ungestört
leben kann. (Auf vielen Waldflächen besteht nach den Bundes- und
Länder-Waldgesetzen für bestimmte Zeiten Leinenzwang!)

Feuer ist die schlimmste Katastrophe für den Wald und seine Bewohner.
Daher darf man nur auf den ausgewiesenen Plätzen Feuer machen.
In der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober darf man im Wald nicht rauchen,
da schon ein kleiner Funke in der trockenen Streu einen Waldbrand
verursachen kann.

Hochsitze usw. bieten von dort oben zwar eine schöne Aussicht, dürfen
jedoch grundsätzlich nicht betreten werden.

10 Gebote für Mountain-Biker:

Sie sollen nicht (wie ein Irrer) querfeldein, abseits der markierten und für Biker

          freigegebenen Wege fahren.

Sie sollen auf Fußgänger acht geben, diese haben IMMER Vorrang.

Sie sollen Wanderer und andere Biker grüßen.

Sie sollen Ihre Geschwindigkeit an die Gegebenheiten und an Ihr Können anpassen.

          (Sie sollen nicht rasen und alles niedermähen was sich Ihnen in den Weg stellt).

Alle Gatter, Zäune oder sonstige die Sie geöffnet haben sollen Sie auch wieder schließen.

Werfen Sie nichts weg, Abfälle haben im Wald nichts verloren.

Fahren Sie immer mit Helm.

Sie sollen des Bauers Weidetiere nicht erschrecken.

(Manch einer hat dies schon mit seinem Leben bezahlt).

Größere Touren sollen nur mit einem Bike in optimalem Zustand in Angriff genommen werden.

Im Wald sollten Sie auf alles vorbereitet sein, daher führen Sie immer genügend Kleidung,

Nahrung und Wasser mit, achten Sie auch auf die Wettervorhersagen.

Regeln für die eigene Sicherheit:

Bei Gewitter und Sturm sollten Sie den Wald schnellstens verlassen.

Zutrauliche Wildtiere auf keinen Fall anfassen, da Tollwutgefahr besteht.

Waldfrüchte und Pflanzen wegen der Infektionsgefahr durch den 
Fuchsbandwurm nie roh verzehren!

Wenn Sie auf bestimmte Insekten allergische Reaktionen zeigen, 
vergessen Sie Ihre Medikamente nicht!

Umgehen Sie niemals forstliche Absperrungen, es droht Lebensgefahr 
z.B. durch Fällarbeiten!

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